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Ältestenrat einigt sich auf Kompromiss zur Regenbogenflagge zum CSD

Stadtratsfraktion Aschaffenburg

Nach Kritik an der Entscheidung von Oberbürgermeister Markus Schlemmer (CSU), zum Pride Month und zum Christopher Street Day keine Regenbogenflagge am Aschaffenburger Rathaus zu hissen, wurde kurzfristig eine Sitzung des Ältestenrats einberufen. Vor allem SPD, Grüne, Linke, KI und ÖDP hatten die Entscheidung kritisiert, während auch FDP und Freie Wähler alternative Standorte für die Beflaggung ins Gespräch brachten. Im Rahmen eines von der SPD vorgeschlagenen Kompromisses einigten sich die Fraktionen gemeinsam mit dem Oberbürgermeister darauf, die Regenbogenflagge zwar nicht am Rathaus, dafür aber an den Standorten Scharfeck und Landingtunnel zu hissen. Gleichzeitig soll künftig grundsätzlich geprüft werden, an welchen Orten im Stadtgebiet Aktionsflaggen zu besonderen Anlässen gezeigt werden können. Schlemmer betonte, ihm sei die Symbolkraft der Regenbogenflagge für die queere Community bewusst, halte Fahnen jedoch nicht für das wirksamste Mittel zur Förderung von Akzeptanz. Mit der jetzt gefundenen Lösung wolle er den unterschiedlichen Positionen Rechnung tragen und der Community entgegenkommen. Unabhängig davon sollen zum Christopher Street Day zudem die Ebertbrücke in Regenbogenfarben beleuchtet und auf den digitalen Anzeigetafeln des Stadttheaters für die Veranstaltungen des Pride Month geworben werden.

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